Es ist Erntezeit bei uns. All das, was im Frühjahr auf den Felder ausgesät wurde, ist seitdem gewachsen und hoffentlich nun reif, um geerntet zu werden. Damit die Ernte eingebracht werden kann, braucht es vieles, was von uns nicht zu beeinflussen ist. Dazu zählen Sonne und Regen, voraussetzungen der Natur, die wir nicht selbst machen oder groß beeinflussen können. Jesus benutzt dieses Bild immer wieder für den Glauben. Dieser ist das Samenkorn, das ausgesät wurde in unsere Herzen. Es liegt an mir es zum Wachsen zu bringen und es reifen zu lassen für die Ernte.
Es kann auch ein Bild für uns als Gemeinschaft der Schützen sein. Bereite ich mein Herz dem Glauben, bereiten wir den Acker genügend vor? Was für den Glauben gilt, das findet sich auch in dem wieder das unsere Werte sind. Säen wir sie aus, bereiten wir den Boden vor, damit sie wachsen können?
Tobias Kiene, Diözesanpräses
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